Download PDF by Angela Pilch Ortega, Andrea Felbinger, Regina Mikula, Rudolf: Macht - Eigensinn - Engagement: Lernprozesse

By Angela Pilch Ortega, Andrea Felbinger, Regina Mikula, Rudolf Egger

ISBN-10: 3531170856

ISBN-13: 9783531170855

In dieser Publikation stehen jene Lebens- und Lernwelten von Menschen im Mittelpunkt, die sich in unserer Gesellschaft für andere engagieren. Zentraler Punkt der Beiträge ist die Frage, wie heute soziales Kapital in unserer Gesellschaft generiert und lebendig gehalten wird. Dabei sollen auch die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen soziales Engagement erzeugt wird, kritisch diskutiert werden. In den Blick gerückt werden jene Prozesse, die Aufschluss darüber geben, innerhalb welcher MACHTkonstellationen welche Formen der EIGENintitaive SINN ergeben und welche Arten von sozialem ENGAGEMENT dabei erzeugt werden.

Show description

Read or Download Macht - Eigensinn - Engagement: Lernprozesse gesellschaftlicher Teilhabe PDF

Best german books

Dieter G. Kaiser's Der Lebenszyklus von Hedgefonds: Grundlagen, Modellierung PDF

Dieter G. Kaiser geht der Frage nach, ob Hedgefonds einem Produktlebenszyklus unterliegen. Hierzu untersucht er Datenreihen zu über 1400 Hedgefonds im Zeitraum von Januar 1996 bis Mai 2006 auf Fonds- und Strategieebene und berechnet verschiedene statistische Kennzahlen für die einzelnen Hedgefonds, die mit der jeweiligen Peergroup verglichen werden.

Angela Pilch Ortega, Andrea Felbinger, Regina Mikula, Rudolf's Macht - Eigensinn - Engagement: Lernprozesse PDF

In dieser Publikation stehen jene Lebens- und Lernwelten von Menschen im Mittelpunkt, die sich in unserer Gesellschaft für andere engagieren. Zentraler Punkt der Beiträge ist die Frage, wie heute soziales Kapital in unserer Gesellschaft generiert und lebendig gehalten wird. Dabei sollen auch die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen soziales Engagement erzeugt wird, kritisch diskutiert werden.

Extra info for Macht - Eigensinn - Engagement: Lernprozesse gesellschaftlicher Teilhabe

Example text

Er verstößt sie gewissermaßen aus seiner Welt. Sie wohnt zwar in seiner direkten Umgebung, aber das „interessiert“ ihn nicht. Lediglich der ‚Schwache‘ in der Familie, der kleine Bruder, ist „der einzige, der mich interessiert“ und damit derjenige, den Schick als seiner Aufmerksamkeit Wert erachtet. Er teilt somit die Mitglieder seiner Familie in zwei Kategorien ein: in diejenigen, die es wert sind, sich mit ihnen zu befassen, und in jene, die er mit Desinteresse straft. Im Umgang mit seiner sozialen Umgebung verallgemeinert Schick schließlich dieses Sinnmuster, wie sich in seiner Rekapitulation der eigenen Schulzeit zeigt: Ähnlich wie beim Vater sucht er auch bei den Lehrern Vergleiche zum Dritten Reich.

Er schöpft die Möglichkeiten seiner schulischen Vorbildung damit nicht nur suboptimal aus, sondern weicht zugleich den Anforderungen oder Zumutungen aus, die in den Berufskulturen der Eltern angelegt sind: etwa das Vermögen, komplexe technische Funktionszusammenhänge zuverlässig zu steuern oder kontrollieren, oder die Belastung und (soziale) Verantwortung für die Entwicklung oder das Wohl anderer zu übernehmen. Deutlich wird der Charakter der Verlegenheits- oder Ausweichlösung auch darin, dass Schick nach der Beendigung der 3-jährigen Gärtnerlehre nur kurz diesen Beruf ausübt und nach einer Phase der Arbeitslosigkeit (etwa ein Jahr) über den zweiten Bildungsweg das Abitur nachholt (1981-1983).

Dieser kollektive Handlungsoptimismus scheint sich in Deutschland zu verbrauchen. Die seit 2002 jährlich durchgeführte Studie „Deutsche Zustände“ von Wilhelm Heitmeyer (2005) vom Bielefelder Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung zeigt, dass in der deutschen Bevölkerung das Gefühl, dass es keine sicherheitsverbürgende Ordnung mehr gibt und man nicht wirklich weiß, was eigentlich los ist, zunimmt. Von 2002 bis 2005 sind die Werte von 53 auf 64 % gestiegen. Und noch höher liegt das Niveau für das Gefühl, politisch keinen Einfluss nehmen zu können.

Download PDF sample

Macht - Eigensinn - Engagement: Lernprozesse gesellschaftlicher Teilhabe by Angela Pilch Ortega, Andrea Felbinger, Regina Mikula, Rudolf Egger


by Brian
4.1

Rated 4.48 of 5 – based on 24 votes

Related posts