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By Gerhard Hilt, Peter Rinze

ISBN-10: 3834806676

ISBN-13: 9783834806673

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In homogenen Lösungen ist im Gleichgewichtszustand bei einer bestimmten Temperatur T der Quotient aus dem Produkt der Konzentrationsterme der Produkte und dem Produkt der Konzentrationsterme der Edukte konstant: 36 1. Kurstag K c(X) x ˜ c(Y) y c(A) a ˜ c(B) b c(H  ) 2 ˜ c(SO 24- ) c(H 2SO 4 ) ˜ c(H 2 O) 2 K Am Beispiel der Protolyse der Schwefelsäure nach Gleichung (14) lässt sich dieses mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsüberlegungen verstehen: Grundvoraussetzung für den Ablauf einer Reaktion in Lösung ist, dass die an der Reaktion beteiligten Teilchen zu einem "Reaktionskomplex" an einem Ort zur gleichen Zeit zusammentreffen.

In wässrigen Systemen, wie sie überwiegend auch im physiologischen Bereich vorkommen, ist die Säuredefinition nach Brönsted jedoch voll ausreichend. 5. 1 Chemische Reaktionen sind in der Regel Gleichgewichtsreaktionen. Der energetisch günstigste Zustand lässt sich im geschlossenen System (kein Austausch von Materie mit der Umgebung) als dynamisches Gleichgewicht beschreiben. Das bedeutet, dass zwar Reaktionen zwischen den Ausgangsstoffen (Edukten) und den entstandenen Stoffen (Produkten) ablaufen, die Geschwindigkeiten dieser "Hin-" und "Rückreaktionen" jedoch gleich groß sind.

Sind die Umschlagsbereiche von Methylorange und Phenolphthalein gezeichnet Nur wenn der Äquivalenzpunkt im Umschlagsbereich des Indikators liegt, gibt der Indikator auch richtige Werte für den Verbrauch an Säure bzw. Base für die äquivalente Menge an. Eine starke Säure lässt sich wegen des steilen pH-Anstiegs noch mit Indikatoren titrieren, deren Zahlenwerte ihrer Säurekonstante pKInd stärker vom Zahlenwert des pH am Äquivalenzpunkt der Titration abweicht. Die Titrationskurve der Essigsäure schneidet in ihrem steil ansteigenden Teil nur den Umschlagsbereich des Phenolphthaleins, in den des Methyloranges tritt sie dagegen viel zu früh ein.

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Chemisches Praktikum für Mediziner 7. Auflage (Studium) by Gerhard Hilt, Peter Rinze


by Christopher
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